Nr. 69/2020 Technische Hilfe, Tür verschlossen

25. November 2020 von

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Horst wurden in die Heimstraße alarmiert., um für den Rettungsdienst eine Tür zu öffnen. Die Einsatzstelle wurde anschließend an die Polizei übergeben.

Die Feuerwehr Horst wurde am Donnerstagabend zu einem brennenden Hühnerstall gerufen. Folgend finden Sie den Bericht des KFV Steinburg:

Brennt Hühnerstall in Horst

Die Feuerwehren Horst und Kiebitzreihe wurden am heutigen Donnerstagabend um 19:50 Uhr mit dem Alarmstichwort *FEU G, brennt Stall* auf ein landwirtschaftliches Anwesen in die Straße Dannwisch alarmiert.

Als die ersten Einsatzkräfte beider Feuerwehren um Einsatzleiter Jens Steenbock (Wehrführer FF Horst) an der Einsatzstelle eintrafen, wurde im Bereich einer Putenmaststallung eine starke Rauchentwicklung wahrgenommen und der erste Löschangriff unter Atemschutz aus den Tankvorräten der Löschfahrzeuge vorgetragen.

Um auch gefahrlos an der Einsatzstelle arbeiten zu können, wurde diese für alle Einsatzkräfte optimal ausgeleuchtet. Parallel zu den Löscharbeiten wurde von den Einsatzkräften ein Großteil der Tiere unter schwerem Atemschutz aus dem Stall geholt und auf dem Anwesen in Sicherheit gebracht.

Um für den gesamten Einsatz und die Nachlöscharbeiten genügend Wasser vor Ort zu haben, mussten mehrere 100 m Schlauch von mehreren Hydranten gelegt werden. Die Nachlöscharbeiten zogen sich noch einige Zeit hin, weil hierfür Teile des Daches aufgenommen werden mussten um auch die letzten Glutnester mittels Wärmebildkamera lokalisieren zu können.

Zum Einsatzende hin wurde die Rufbereitschaft der Feuerwehrtechnischen Zentrale noch alarmiert um leere Atemluftflaschen, verschmutzte Schläuche und Kontaminierte Einsatzschutzkleidung aufzunehmen.

Zur Schadenshöhe und Brandursache können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.

Die Feuerwehr Horst am Freitagmorgen zu einem Ammoniakaustritt gerufen. Folgend finden Sie den Bericht des KFV Steinburg:

Zu einem Ammoniakaustritt kam es am Freitagvormittag in einer Meierei in Horst. Die Feuerwehr Horst und der Löschzug-Gefahrgut war über vier Stunden im Einsatz.

Die eintreffenden Einsatzkräfte starteten mit der Erkundung der Lage. Dabei stellte sich heraus, dass alle Mitarbeiter der Meierei das Gebäude verlassen hatten. Zwei der Mitarbeiter waren mit Wartungsarbeiten an der Ammoniakanlage beschäftigt und waren dadurch im direkten Kontakt mit dem austretenden Ammoniak – sie wurden zur Beobachtung in das Krankenhaus Elmshorn eingeliefert.

Parallel zur Patientenversorgung bauten die Kameraden der Feuerwehr Horst eine Wasserversorgung auf. Mittels Sprühstrahl schlugen die Einsatzkräfte austretende Dämpfe nieder. Gemeinsam mit dem Löschzug-Gefahrgut wurde im inneren des Gebäudes erkundet, dass eine fehlende Schraube zum Austritt führte. Der Trupp trug zum Selbstschutz einen Chemikalienschutzanzug (CSA). Ein weiterer Trupp dichtete die Leckage ab, sodass ein weiterer Stoffaustritt verhindert werden konnte.

Im weiteren Verlauf wurden die Räume der Meierei belüftet und anschließend die Ammoniakkonzentration gemessen. Parallel zu den Belüftungsmaßnahmen wurden weiterhin austretende Stoffe mit Wasser niedergeschlagen.

Während des Einsatzes wurde zwischenzeitlich überlegt, die naheliegende Schule zu evakuieren. Messungen hatten dort aber keine Feststellungen ergeben, weshalb der Unterricht regulär beendet werden konnte.

Angaben zur Schadenshöhe und -ursache können seitens der Feuerwehr nicht gemacht werden. Die Polizei nahm die Ermittlungen noch während des Einsatzes auf.

Die Einsatzkräfte der FF Horst wurden zur Elbmarschenhalle gerufen, dort hatte die BMA ausgelöst. Die Erkundung ergab einen beschädigten Sprinklerkopf. Mit dem Austritt von Löschwasser und entsprechendem Druckabfall im Sprinklersystem kam es dann zur Auslösung der BMA. Die Einsatzstelle wurde nach dem Zurücksetzen der BMA an den Betreiber übergeben.

Die Einsatzkräfte der FF Horst wurden im Rahmen der Löschhilfe zu einem brennenden Wohnmobil in den Kiebitzreiher Wiesengrund alarmiert. Dieser Einsatz wurde in Zusammenarbeit mit den Kräften aus Kiebitzreihe abgearbeitet, dabei wurde das Fahrzeug durch das Feuer erheblich beschädigt.