Datum: 8. Juli 2021 um 15:01
Alarmierungsart: Melder
Dauer: 2 Stunden 40 Minuten
Einsatzart: FEU — FEU Standard
Einsatzort: Schuhlstraße, Kiebitzreihe
Einsatzleiter: Kiebitzreihe
Mannschaftsstärke: 29
Fahrzeuge: 26-14-01, 26-44-01, 26-48-01, 26-48-02, 26-59-01, 26-69-01, Polizei, RTW
Weitere Kräfte: Feuerwehr Altenmoor, Feuerwehr Kiebitzreihe, Feuerwehr Siehtwende


Einsatzbericht:

Die FF Horst wurde zur Löschhilfe in die Schulstraße in Kiebitzreihe zu einem Carport Brand alarmiert. Im Folgenden finden Sie den Bericht des KFV Steinburg:

Feuer vernichtet Carport und Lagerschuppen in Kiebitzreihe

Heute Nachmittag wurde der Leitstelle West in Elmshorn ein brennendes Carport in der Schulstraße in Kiebitzreihe gemeldet. Um 14.48 Uhr wurden die Feuerwehren Kiebitzreihe, Altenmoor und Siethwende mit dem Alarmstichwort *FEU, brennt Carport“ alarmiert.

Als die ersten Einsatzkräfte unter der Leitung von Ulf-Sönke Bunge (stellv Wehrführer FF Kiebitzreihe) an der Einsatzstelle in der Schulstraße eintrafen, wurde ein bereits in Vollbrand stehendes Carport, in dem unter anderem ein Wohnwagen untergestellt war, vorgefunden. Aufgrund der nähe zum Gebäude, wurde ein erster Angriff unter Atemschutz vorgetragen um das Wohnhaus vor den Flammen zu schützen.

Die weitere Erkundung ergab, dass sich hinter dem Carport ein größerer Lagerschuppen befindet, der bereits auch zum Teil in Vollbrand stand. Um 15:10 Uhr wurde denn das Alarmstichwort auf *FEU G, brennt Carport und Lagerhalle* erhöht und die Feuerwehr Horst nachalarmiert, um den Bedarf an Atemschutzgeräteträgern zu decken und um genügend „frisches“ Personal bei den Temperaturen an der Einsatzstelle zur Verfügung zu haben. Die Wasserversorgung wurde während des gesamten Einsatzes über mehrere Hydranten in der Umgebung sichergestellt.

Der Lagerschuppen, der sich im rückwärtigen Bereich des Carports befand, war aufgrund der Verkleidung mit Wellblech und mehreren Schichten Holz und Dämmung schwer zugänglich für die dort eingesetzten Atemschutzgeräteträger. Um schnellstmöglich an die Brandherde ran zu kommen, wurde von der Feuerwehr Horst eine sogenannte Rettungssäge eingesetzt, um die Wände von außen nach innen zu öffnen.

Die Nachlöscharbeiten nahmen noch einige Zeit in Anspruch, um auch wirklich die letzten Glutnester mittels Wärmebildkamera ausfindig zu machen. Der Rettungsdienst stand nach Sichtung der dort wohnenden Personen weiterhin in Bereitstellung für die Einsatzkräfte.

Zum Einsatzende hin wurde die Feuerwehrtechnische Zentrale alarmiert, um verschmutzte Schläuche und leere Atemschutzflaschen zu tauschen.

Zur Schadenshöhe und Brandursache können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Die Kriminalpolizei hat noch während der Löscharbeiten die Ursachenermittlung aufgenommen.